27. November 2022

Chronik

Der erste Trainingsabend am 16. März 1983, zu dem der Abteilungsgründer Hansjörg Markl einlud, wurde ein voller Erfolg für die neue Abteilung. Es kamen nicht weniger als 75 Personen. Die kleine Halle platzte fast aus den Nähten. Aber wie bei allem Neuen ist der Reiz schnell verflogen, wenn die ersten Schweißtropfen fließen. Nach einigen Wochen waren es noch ca. 35 Personen, die Ju-Jutsu erlernen wollten.
Von nun an begann der Aufbau der Abteilung. Einmal in der Woche wurden die Turnermatten ausgerollt und eineinhalb Stunden rannte der Schweiß von der Stirn. Natürlich ging es bei einmal wöchentlichem Training nur in kleinen Schritten voran, aber nach zwei Jahren unermüdlichen Trainings war die Zeit für die erste Gürtelprüfung gekommen. Da die neue Abteilung nun auch Bestand hatte, wurden neue Judo-Matten angeschafft und es wurde ein zweiter Übungsabend eingeführt.
Da Ju-Jutsu auch Wettkampf beinhaltet, stellten sich die Sportler erstmals im September 1986 bei einem freien Turnier den Gegnern. Davon angespornt nahmen sie in den nächsten Jahren regelmäßig an den Meisterschaften bis zur Deutschen Meisterschaft teil. Die Erfolge reichen bis zum deutschen Jugendmeister.
Im Sommer 1991 startete ein Versuch, eine Kinder- und Jugendgruppe aufzubauen. In der Hoffnung, damit zehn bis fünfzehn Kinder anzusprechen, kamen am ersten Abend aber ca. 35 Kinder. Seit geraumer Zeit hat die Abteilung eine Kinder- und eine Jugendtrainingsgruppe.
Im Januar 1998 übergab der Abteilungsgründer und -leiter Hansjörg Markl die Ju-Jutsu-Abteilung aus persönlichen Gründen an Frank Oefele. Für sein Wirken und Vorbild gilt ihm großer Dank.